Fachliche Stellungnahme zur Vorplanung der NEB Version 1.0 vom 06.12.2018

Die beiden Mitmacher und Mitgründer der Bürgerinitiative „Dialog Heidekrautbahn“ und sachkundigen Einwohner im Ausschuss Heidekrautbahn der Gemeinde Mühlenbecker Land, Sven Wroblewski (CDU Mühlenbecker Land (parteilos)) und Jan Oertner (DIE LINKE Mühlenbecker Land (parteilos)) haben die Vorplanungsunterlagen der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) fachlich und sachlich beurteilt und bewertet.

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Einstimmig für die Heidekrautbahn

Quelle: maz.de / Author & Foto: Matthias Busse

Die Mitglieder des Schildower Ortsbeirates bekennen sich zum Konzept der Heidekrautbahn. Einstimmig befürworteten sie zwei Haltepunkte im Ortsteil.

Schildow. Um ganz viel Lärm ging es am Montagabend in der Ortsbeiratssitzung Schildow. Aber dafür, dass mit dem Hauptpunkt „Planungsstand Heidekrautbahn“ ein echter Aufreger dabei gewesen ist, blieb die Beratung darüber auffallend geräuschlos. Zuvor stimmten die vier anwesenden Ortsbeiräte – Katja Behrendt-Didszun (CDU) fehlte – der Flächennutzungsplan-Änderung zu, die für ein neues Bürogebäude mit Autohandel an der Mühlenbecker Straße nötig wird. Befürchtungen von übermäßigem Kundenverkehr und nächtlichem Betrieb wurden entkräftet. Die Änderung wird nun den Gemeindevertretern zum Beschluss vorgelegt, wie auch die dritte Stufe vom Lärmaktionsplan ohne Änderungen gebilligt wurde.

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Sonderfahrt der Heidekrautbahn

Am Montag, den 22.07.2019 fand eine Sonderfahrt der NEB zwischen Schildow und Schönwalde statt. Eingeladen waren Angehörige der Gemeindevertretungen vom Mühlenbecker Land und Wandlitz sowie Vertreter unserer Bürgerinitiative. An der Veranstaltung nahmen neben Herrn Dellmann, Herrn Bröcker und Herrn Garkisch von der NEB auch ein Vertreter des VBB, des Landesministeriums für Infrastruktur und Landesplanung sowie das von der Gemeine MLB beauftragte Planungsbüro „Gruppe Planwerk“ aus Berlin teil. Alle standen für Fragen zur Verfügung. Die ca. 50 Personen kamen auch untereinander ins Gespräch.

Ziel der Veranstaltung war es, durch das Befahren der Strecke, über den derzeitigen Planungsstand zu informieren, kritische Punkte zu diskutieren und Anregungen der Gemeinden und Bürger aufzunehmen. Die Fahrt wurde von allen Beteiligten als positiv angesehen, kam man doch endlich ins Gespräch und auch wir Bürger fühlten uns erhört, unsere Fragen wurden weitgehend geduldig – wenn auch nicht zwangsläufig zufriedenstellend – beantwortet. Einige Fragen konnten nicht beantwortet werden und einigen Fragen ist man etwas ausgewichen.

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Petition für besseren Anschluss der Heidekrautbahn

Quelle: moz.de / Author: Susann Haase / Foto: Silke Willenborg

Groß Schönebeck kämpft um die Erweiterung der Stammstrecke der Heidekrautbahn und startet eine Online-Petition. „Jede Unterschrift zählt“, so Jörg Mitzlaff, Vorsitzender des Bürgervereins in Groß Schönebeck. Mittlerweile haben immerhin 155 Bürger die Petition für einen Zuganschluss nach Berlin Gesundbrunnen im Stundentakt unterschreiben. Nach der Ferienzeit will der Bürgerverein verstärkt für die Aktion werben, um möglichst viele Unterstützer zu finden.

„Unterschreiben sollten alle, die den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum fördern wollen“, so Mitzlaff. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) fährt derzeit von und nach Groß Schönebeck im Zweistundentakt bis Berlin-Karow. Um in die Berliner Innenstadt zu kommen, müssen die Fahrgäste dort in die S-Bahn umsteigen. Das war anno dazumal komfortabler. Von 1901 bis 1961 fuhr der Zug direkt bis Berlin-Wilhelmsruh. Die Heidekrautbahn war „eine wichtige Lebensader der Region“, wie es auf der Homepage der NEB heißt. Sie pendelte einst direkt von Berlin-Wilhelmsruh in den Zipfel der Uckermark. Doch mit dem Bau der Mauer wurde die Strecke stillgelegt.

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3. HKB Gesprächsrunde

Treffen mit der Fraktion Büdnis90/Grüne Mühlenbecker Land

Am Freitag, 19. Juli 2019 fand ein Treffen mit Mitgliedern der Bürgerinitiative „Dialog Heidekrautbahn“ und Abgeordneten der Partei Bündnis90/ Grünen statt.

Die Bürgerinitiative setzt sich für Gesundheits- und Umweltschutz bei dem Projekt der Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn ein. Ein Guter Ansatz, um mit den „Grünen“ ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig ging es darum, sich gemeinsam auf den gleichen Stand zur aktuellen Planung zu bringen und eine mögliche Zusammenarbeit auszuloten.

Fazit des Treffens:  Die Mitglieder der Bürgerinitiative konnten einige Augen öffnen und verständlich machen, dass es um mehr Planungsleistung seitens der Gemeinde geht, als zunächst gedacht. Beide Seiten einigten sich auf eine enge Zusammenarbeit zum Thema Umweltschutz und haben sich gegenseitige Unterstützung angeboten.


Wir machen weiter!
Eure Bürgerinitiative „Dialog Heidekrautbahn“